Förderverein Hamburger Sternwarte



1m-Teleskop-Gebäude, Hamburger Sternwarte (Foto: Gudrun Wolfschmidt)


Termine FHS - Events 2022

Förderverein Hamburger Sternwarte e.V. (FHS)

Astronomiepark Hamburger Sternwarte


Grosser Refraktor der Hamburger Sternwarte
(Foto: Gudrun Wolfschmidt)


Hamburger Sternwarte in Bergedorf

Institut der Universität: Gojenbergsweg 112, 21029 Hamburg
Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg


3D Virtueller Rundgang - 3D Virtual Walk

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* Vorträge * Beobachtung * Sonderveranstaltungen * Astronomietag * Lange Nacht der Museen * Ausstellung/Sammlungen
* Tag des offenen Denkmals Tag der offenen Tür * Führungen * Amateurastronomie * Inhalt der Vorträge * Rückschau
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English: * Public Lectures * Star Gazing * Special Events * Astronomy Day * Long Night of Museums * Exhibition/Collections
* Day of the Open Monument Day of the Open House * Guided Tours * Abstracts of Public Lectures * Retrospect
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Förderverein Hamburger Sternwarte in Bergedorf auf Astronomie-Nord.de



Links: Flyer Events 2022 -- Rechts Rundgang: Kuppeln und Gebäude der Sternwarte




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Flyer Events 2022

Mittwochs-Vorträge (2022) um 20.00 Uhr

3. Mittwoch im Monat in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf, Bibliothek.
Siehe auch: "Von den Anfängen der Astronomie zur modernen Astrophysik"
(From the early stages of astronomy to modern astrophysics, #sciencecommunication)
Ringvorlesung: WS 2021/22, SS 2022 und WS 2022/23

organisiert von Gudrun Wolfschmidt

Zoom Meeting-ID 677 2694 2899
Kenncode HS_@gw24 (Juli bis November 2021)

Eintritt: 10 / 7,50 €



19. Januar 2022


16. Feb. 2022


16. März 2021


21. April 2021


18. Mai 2022


15. Juni 2022


20. Juli 2022


17. August 2022


21. September 2022


19. Oktober 2022


16. November 2022


21. Dezember 2022





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Inhaltsangabe der Vorträge

Mittwochs-Vorträge (2022) um 20.00 Uhr
in der Hamburger Sternwarte in Bergedorf,
organisiert von Gudrun Wolfschmidt



19. Januar 2022
Dr. Dr. Susanne M. Hoffmann
(Universität Jena)

Von MUL.APIN zur griechisch-römischen Antike -
Babylonische Sternbilder, Astrometrie und Zeitrechnung in Transformation

Die Sternbilder Hydra und Corvus sahen babylonisch (gelb) und griechisch (weiß) leicht verschieden aus. Hier auf einer Stellarium-Sternkarte abgebildet (© Susanne Hoffmann)
Das älteste astronomische Kompendium, das wir kennen, ist MUL.APIN - eine Tontafelsammlung aus Mesopotamien.
Die erste Tafel beschreibt den stetigen Sternhimmel, die zweite Tafel die Veränderungen, die sich zur Zeitmessung eignen oder aus denen sich Omina ableiten lassen.
Diese urspr&uauml;nglichen babylonischen Sternbilder lassen sich halbwege rekonstruieren und mit den griechischen vergleichen.
Dabei stellen wir fest, dass sowohl die babylonischen als auch die griechischen nicht ganz den modernen entsprechen:
Unsere heutigen Sternbilder basieren auf römischen Interpretationen der griechischen Bilder.



16. Feb. 2022
Dr. Nils Nestler, M.A.
(Universität Jena)

Ciceros Aratea - Fundament der römischen Astronomie?

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16. März 2022
Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt
(GNT, Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)

Vom Copernicanischen Weltbild zu Keplers "Neuer Astronomie" -
Zum 450. Geburtstag Johannes Keplers (1571-1630)

Kepler und Tycho in Prag (Foto: G. Wolfschmidt); Mysterium Cosmographicum, Tübingen 1596; Rudolphinische Tafeln, Ulm 1627; Keplers Supernova (NASA)
Johannes Kepler (1571-1630) wurde vor 450 Jahren in Weil der Stadt bei Stuttgart geboren. Er besuchte die Lateinschule in Leonberg und die Stiftsschule Maulbronn. 1589-91 studierte er in Tübingen "Artes liberales", die Sieben Freien Künste, besonders Mathematik und Astronomie, dann Theologie. Kepler hatte viele Wirkungsorte, Graz, Prag, Linz, Sagan, Ulm, Regensburg. Er suchte nach himmlischen Symmetrien und Harmonien, nach den Geheimnissen des Kosmos. Seine bekanntesten Errungenschaften sind die Aufstellung der Gesetze der Planetenbewegung und seine Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik, der Optik und der Konstruktion des astronomischen Fernrohrs sowie die Entdeckung eines Neuen Sterns (Supernova) 1604 im Sternbild Ophiuchus. Bis heute hat Kepler eine grosse Bedeutung - nicht zuletzt weist darauf das Kepler Weltraumteleskop hin, mit dem man erfolgreich nach Exoplaneten gesucht hat.

Abschliessend soll die Entstehung unseres modernen Weltbildes thematisiert werden, wofür Copernicus mit seiner heliozentrischen Idee die Grundlagen gelegt hatte. Kepler wollte der copernicanischen "Hypothese" ein physikalisches Fundament verschaffen und damit die Trennung von Mathematik und Physik des Himmels aufheben, was schon Copernicus beabsichtigt hatte. Mit der Einführung von freien Bahnen der Planeten statt der Sphären und mit dem Ende der antiken Axiome der Kreisförmigkeit und Gleichförmigkeit vollzog Kepler mit seiner "Neuen Astronomie" die endgültige Wende der astronomischen Wissenschaft von der Antike und dem Mittelalter zur Neuzeit. Kepler vollendete also die Copernicanische Revolution.



20. April 2022
Dr. David Walker
(Förderverein Hamburger Sternwarte)

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18. Mai 2022
Dr. Uwe Wolter
(Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)

Können Schwarze Löcher vergessen?

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15. Juni 2021
Prof. Dr. ....
(Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)

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20. Juli 2022
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(Förderverein Hamburger Sternwarte, FHS)

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17. August 2022
Dr. Martin Schmidt
(Förderverein Hamburger Sternwarte, Bad Schwartau)

Dunkle Mächte in unserem Universum

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Noch liegt es im Dunkeln, was die Entstehung des Urknalls auslöste. Doch scheint es wahrscheinlich, dass gleich danach eine inflationäre Ausdehnung des Universums stattfand, die für ca. 10-35 Sekunden zu einer extremen Expansion des Universums führte. Der russische Physiker Alexander Alexandrowitsch Friedmann (1888-1925) fand aus den Einsteinschen Feldgleichungen, dass sich das Universum auch nach dieser Inflation weiter ausdehnt. Doch wie sieht die Zukunft aus? Bremst Dunkle Materie die weitere Ausdehnung? Und gibt es Dunkle Energie, die das Universum weiter auseinandertreibt? Wird dieses eines Tages zur Ruhe kommen oder gar kollabieren? Nachdem die Berechnungen hierzu zunächst nur mit unscharfen Parametern gemacht werden konnten, fanden drei Physiker (Saul Perlmutter, Adam Riess und Brian Schmidt) hierzu entscheidende Erkenntnisse, für die sie 2011 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden.



21. September 2022
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(FHS, GvA)

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19. Oktober 2022
Dipl.-Phys. Carsten Busch
(AG Geschichte der Naturwissenschaft
und Technik, Universität Hamburg, FHS, HCU)

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16. November 2022
Dr. David Walker
(Förderverein Hamburger Sternwarte)

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21. Dezember 2022
Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt
(GNT, Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)

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Rückschau: Frühere Vorträge und Aktivitäten des FHS


Zwei Bücher zum Jubiläum (2012):
Nuncius Hamburgensis - Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften



Chronik früherer Veranstaltungen


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Hinweis: Die historischen Gebäude der Sternwarte sind leider meist nicht behindertengerecht,
und eine behindertengerechte Toilette ist ebenfalls nicht vorhanden.
Der Hörsaal für die Vorträge und das Hauptgebäude ist mit Rollstuhl befahrbar.


Die Sternwarte kann folgendermaßen erreicht werden:
S 21 bis Bergedorf und dann
- Bus 332 bis "Sternwarte (Besucherzentrum)" oder
- Bus 135 bis Justus-Brinckmann-Straße
Besucherzentrum Eingang: August-Bebel-Str. 196, 21029 Hamburg



Flyer FHS - -- FHS Mitgliedsantrag



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Stand: 16. Oktober 2021.