Förderverein Hamburger Sternwarte e.V. -
 Restaurierung und Sanierung


Der Förderverein Hamburger Sternwarte in Zusammenarbeit mit der Presse machte durch viele Aktivitäten die Öffentlichkeit auf den drohenden Verfall und auf Möglichkeiten zur Rettung der Hamburger Sternwarte aufmerksam. Ein erster Erfolg war die Spende von 100.000 DM (50.000 Euro) von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – anläßlich einer Benefiz-Gala – für den Erhalt desMeridiankreis- Gebäudes; ergänzt durch eine gleich hohe Summe von Seiten der Universität Hamburg. Ferner widmete sich der Verein unter Einsatz eigener Geldmittel mit Unterstützung von Denkmalpflege-Institutionen der Sanierung des Salvador-Gebäudes 2003 und des Äquatorial-Gebäudes 2004 und 2005. Zu den Gesamtkosten der Sanierung des Äquatorial- Gebäudes von 42.000 Euro trug der Förderverein 15.000 Euro bei, dazu kamen 23.000 Euro von der Hamburger Stiftung Denkmalpflege und 1500 Euro von der Bergedorf- Stiftung, ferner Spenden von privater Seite. Ferner gelang dem Förderverein für 2006 die Einwerbung europäischer Gelder (ESF-Fond) für kleinere Sanierungsmaßnahmen (Türen und Fenster). Für sein langjähriges Engagement bzgl. der Hamburger Sternwarte wurde der Förderverein im November 2006 mit dem Nationalpreis für Denkmalpflege ausgezeichnet. Im Frühjahr 2008 wurde die Hamburger Sternwarte aufgrund eines Antrags des Förder- vereins erfreulicherweise als national wertvolles Kulturdenkmal anerkannt. Leider befindet sich besonders das beeindruckende, technikhistorisch wertvolle 1m- Spiegel-Teleskop in einem schlechten Zustand; das gilt auch für das zugehörige Kuppel- gebäude und für den 1925 hinzugefügten eingeschossigen Anbau mit Flachdach. Es ist daher geplant, in zwei Schritten zunächst das Gebäude zu sanieren, bevor in einem drit- ten Schritt die Sanierung des wertvollen Instrumentes in Angriff genommen werden kann. Dem Förderverein liegt ein Kostenvoranschlag des ArchitekturContors vor, der die Behe- bung der vorliegenden Schäden am Gebäude in zwei Bauabschnitten 2008 und 2009 vorsieht. Durch die bereits erfolgten Sanierungsmaßnahmen sind die Mittel des Fördervereins nunmehr nahezu ausgeschöpft, so dass für weitere dringend notwendige Sanierungen keine eigenen Gelder mehr zur Verfügung stehen. Nach Zusage von Geldern von Seiten des BKM, der Hamburger Stiftung Denkmalschutz und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz konnten am 1. Juli 2008 die Bauarbeiten am 1m-Gebäude begonnen werden.

Projekte (laufend und abgeschlossen):


 

 

 

 

 

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